Aus den krankhaften Drusen einer trockenen AMD wachsen kleine Gefäßknospen unter die Netzhaut (Abb. x Position). Diese Gefäße sind in der Innenschicht so geschädigt und undicht, sodass aus ihnen Blut und Sekret austreten kann. Die Netzhautmitte (eben der gelbe Fleck) schwillt an, es entwickelt sich eine Flüssigkeitsansammlung, ein so genanntes Makulaödem oft kombiniert mit Netzhautblutungen.
Das Ödem kann sich in eine Narbe verwandeln und die Sehzellen in der Umgebung absterben lassen.
Entwicklung und Verlauf der AMD
Beginnt sich eine feuchte AMD zu entwickeln, nimmt sie ohne Behandlung verglichen mit der trockenen AMD zügig einen sehr drastischen Verlauf — das Sehvermögen wird massiv bis hin zur zentralen Erblindung eingeschränkt. Um diesen Vorgang zu stoppen oder eine Besserung zu erreichen, ist eine frühzeitige Diagnostik und Behandlung von entscheidender Bedeutung.
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Nach amd_04092012.indd vom 04.09.2012, abgerufen am 02.08.2017