Erste Anzeichen für eine Makuladegeneration
- Linien krümmen sich oder
- in der Mitte des Blickfeldes erscheint in späterem Stadium ein verschwommener Fleck. Es wird weniger die weite des Sehfeldes verändert sondern das zentrale Gesichtsfeld immer undeutlicher, in den Randbereichen dagegen bleibt die Sehkraft erhalten.
Normalerweise beginnt der Krankheitsprozess auf einem Auge. Ist dieses Auge das schwächere kann die Makuladegeneration auch in einem fortgeschrittenen Stadium unentdeckt bleiben.
Erst im späteren Stadium ist auch das zweite Auge betroffen. Die Erkrankung ist nicht mit Schmerzen verbunden und wird in der Regel erst bemerkt, wenn sie bereits ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat.
Was die Diagnose für die Betroffenen bedeutet
Früher bedeutete die AMD für Betroffene einen fortschreitenden Einschränkung des zentralen Sehvermögens mit Verlust der Fähigkeit zu lesen. Dieser Prozess war häufig unumkehrbar.
In den letzten Jahren haben sich bei der AMD neue wirksame Behandlungsmethoden ergeben, die das Sehen verbessern und/oder ein Fortschreiten der Makuladegeneration aufhalten können.
Eine vollständige Heilung der Erkrankung ist bis heute nicht möglich. Verloren gegangenes Sehvermögen kann nicht wiederhergestellt werden. In den meisten Fällen ist es aber möglich, das Fortschreiten zu verlangsamen und den Patienten ein ausreichendes Sehvermögen zu erhalten. Um rechtzeitig handeln zu können, ist daher eine möglichst frühzeitige Diagnose von entscheidender Bedeutung.